Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche

Eine Frühbehandlung ist ca. ab dem 4. Lebensjahr möglich. Sie wird dann durchgeführt, wenn abzusehen ist, dass aufgrund einer Zahn- und/oder Kieferfehlstellung die harmonische Weiterentwicklung des Gebisses nicht gewährleistet ist. Dazu zählen offene Bisse, seitliche und frontale Kreuzbisse und Dysgnathien mit ausgeprägter sagittaler Stufe. Diese Anomalien können nicht nur skelettal entstanden sein, sondern auch durch schlechte Gewohnheiten erworben worden sein. In der Regel dauert eine Frühbehandlung nicht länger als ca. 1,5 Jahre. Bei vorzeitigem Verlust von Milchzähnen ist es nötig, einen Platzhalter anzufertigen, um die Aufwanderung bzw. Kippung der Zähne, die die Lücke begrenzen, aufzuhalten.

Kinder- und Jugendlichenbehandlungen werden in der Regel zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr begonnen (2. Wechselgebissperiode). In dieser Zeit kann man das vorhandene Wachstum zur Behebung der Zahnfehlstellung nutzen. Durch differenzierte Diagnostik wird festgelegt, ob mit herausnehmbaren oder festen Apparaturen behandelt werden sollte.
Voraussetzung für Erfolg ist gute Mitarbeit und gute Zahnpflege. Bei gesetzlich versicherten Patienten werden die Kosten der kieferorthopädischen Behandlung nicht in jedem Fall übernommen, hierüber entscheiden die Kriterien des KIG-Systems.
Gern beraten wir Sie in unser Praxis.